Eine Geschichte über eine Freundschaft auf Distanz zwischen zwei Fußballfans, Érion und Sarah. Sie sind beste Freunde und leben im Kosovo.
Erion muss das Kosovo verlassen und nach Frankreich ziehen: "Weil es meine Eltern waren, die sich dafür entschieden haben". Sarah gibt ihm auf dem Bahnsteig des Busbahnhofs ihre Telefonnummer auf einem kleinen Zettel "Sag mal, Erion, du wirst mich doch nicht vergessen, oder?". Die Freundschaft überwindet Grenzen. Doch die Wasserflasche im Rucksack läuft aus und die letzten Ziffern von Sarahs Nummer werden gelöscht....
Ankunft in Perrache, in Lyon, die Kakophonie der Sprachen, das Gefühl, weit weg von allem zu sein. Inmitten all dessen eine universelle Sprache, an die man sich klammern kann, um neue Freundschaften zu schließen: die Sprache des Fußballs. Vor allem aber gilt es, Sarahs Nummer zu finden!
In Trajectoire(s) fordert Pauline Noblecourt-Berjon ein kollaboratives Schreiben. Schreiben mit und nicht von dem, was diese Kinder sagen, und ihnen so Werkzeuge an die Hand geben, um ihre Geschichten zu erzählen und sie neu zu erfinden. Der Schreibprozess durchlief mehrere Interventionen der Autorin in einer Klasse mit fremdsprachigen Schülern. Die Mittelschüler sind also echte Co-Autoren, in allen Phasen: Erfindung und Auswahl der Geschichte, Schreiben der Dialoge, Korrekturen... Ihre Vorstellungswelt, ihre Sensibilitäten und ihre Erzählungen bilden die Matrix dieses mehrstimmigen Märchens. Eine Geschichte über eine Freundschaft auf Distanz zwischen zwei Fußballbegeisterten zwischen Frankreich und dem Kosovo.
| Periode (n) | Anfang | Ende | Öffnungszeiten | Ruhetag |
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| 11/04/2026 - 11/04/2026 | 16:30 | 17:15 | - | - |
